Bespielbare Parks für die Gesundheit
09-05-2011
In ihrer Empfehlung zur Gesundheit von Kindern hat Spiel daher, ebenso wie Erholung, Familie und Gesellschaftsaktivitäten oberste Priorität. Die Empfehlungen sind auf jede Altersgruppe übertragbar und werden grundlegende Änderungen bei der Planung von Parks nach sich ziehen.
Parks werden nicht mehr nur als Ruhe-Oasen betrachtet. Von ihnen werden deutlich mehr Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten erwartet. Sie sollten körperliche Aktivitäten auf allen Ebenen und für alle Altersgruppen bieten. Denn körperliche Bewegung wirkt sich nicht nur auf die Körpergesundheit aus, sondern bietet auch einen verbesserten Nutzen für die Gefühlsebene.
Die meisten Beteiligten an der Planung eines Parks sind sich der positiven Effekte von Aktivitätsangeboten bewusst. Mit neuem Fokus auf das Spiel für Kinder bis 18 Jahren und Erwachsenen ist der Weg von mehr Spiellösungen für die allgemeine Gesundheit geebnet.
Wie können Parks die Gesundheit verbessern?
Offene Parks unterstützen die Gesundheit automatisch. Es ist erwiesen, dass Menschen, die nahe eines Parks leben, diesen häufig nutzen und entsprechend körperlich aktiver sind.
Heute bieten immer mehr Parks Einrichtungen für Kinder zum Fußball-, Basketball- oder Netzball-Spielen, aber auch Fitness-Bereiche für Erwachsene. Dabei wird Vielfalt zukünftig entscheidend für Parks sein, um möglichst viele unterschiedliche Menschen anzusprechen - speziell die Leute, die am meisten von körperlicher Aktivität profitieren können.
Weitsichtige Kommunen starten in ihren Parks Programme, welche sich an Personen richten, die sich nicht ausreichend bewegen. Nordic Walking- und Jogging-Wege, Fitness unter freiem Himmel für jedermann, Hindernisstrecken und ähnliche Aktivitäten haben sich unter dieser Gruppe und älteren Nutzern erfolgreich bewährt.
