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Neues Forschungsinstitut soll bessere Gesundheit für Kinder sichern

Eine sitzende Lebensweise, welche größtenteils durch bildschirmgesteuerte Unterhaltung und den modernen Lebensstil hervorgerufen wird, trägt wesentlich zu der alarmierenden Vorhersage bei, dass die in diesem Jahrhundert geborenen Kinder nicht so lange leben werden wie ihre Eltern.

Um dem entgegenzuwirken, gründen KOMPAN und die Universität Süddänemark gemeinsam ein neues akademisches Institut, das die Bedeutung, den Entwicklungswert und die genauen Auswirkungen des Spielens auf die Gesundheit von Kindern untersucht. Die zentrale Aufgabe des World Playground Research Institute wird darin bestehen, alle Beteiligten, insbesondere aber Planer und Politiker, in die Lage zu versetzen, fundierte Entscheidungen zu treffen, wenn es darum geht, ein Umfeld zu schaffen, in dem Gesellschaften durch begeisterte und gesunde Kinder wachsen können.

Bild: Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung durch Abteilungsleiter Jens Troelsen (links) und Connie Astrup-Larsen, CEO von KOMPAN (rechts) (© Bo Kousgaard - SDU)

Forschung und Privatwirtschaft kommen zusammen

Das neue Institut, das in der Abteilung für Sportwissenschaften und klinische Biomechanik an der Universität Süddänemark in Odense angesiedelt ist, ist eine Zusammenarbeit zwischen der Universität und KOMPAN, dem führenden Hersteller von Spielplätzen. Es handelt sich um ein langfristiges Engagement beider Parteien, um ein Problem anzugehen, das zwar dokumentiert und anerkannt, aber weitgehend ignoriert wurde. Die Kinder von heute sind auf dem besten Weg, die erste Generation zu werden, die durch eine kürzere Lebenserwartung einen evolutionären Rückschritt macht.

Die Universität und KOMPAN arbeiten schon seit langem zusammen, zuletzt bei der Entwicklung sinnvoller Bewegungsangebote im Freien, aber die Gründung des World Playground Research Institute hebt die Zusammenarbeit auf eine neue Ebene.

 

Bild: Professor Jasper Schipperijn, der die Leitung des Instituts übernehmen wird

 

Neues Forschungsinstitut soll bessere Gesundheit für Kinder sichern