Schule

Schulen sollen nicht nur die kognitiven Fähigkeiten, sondern die gesamte Entwicklung fördern.

Optimal gestaltete Spielumgebungen fördern insbesondere die sozialen und motorischen Fähigkeiten der Kinder. Viele Kinder sitzen zu viel, ihr Sozialverhalten muss gezielt unterstützt und gefördert werden. 

Gut geplante Schulgelände im Freien orientieren sich an den Bedürfnissen der Nutzer. Laut Empfehlung der WHO sollten bei Kindern ab 5 Jahren Motorik, Ausdauer, Knochendichte und Kraft, insbesondere Arm-, Bein- und Rumpfmuskulatur gezielt gefördert werden. Die altersgerechte Spielumgebung regt auch weniger agile Kinder in vielfältiger Weise zu eigener physischer Aktivität an, die Spaß macht.

Optimale Schulgelände tragen zu sozialer Interaktion bei. Soziale Fähigkeiten – etwa zu warten, bis man an der Reihe ist – die Kindern sonst schwer zu vermitteln sind, werden auf dem Spielplatz intuitiv trainiert. Auf dem Spielplatz können auch Unterricht und angeleitete Aktivitäten stattfinden. Ein Schulspielplatz, der sorgfältig für freies und angeleitetes Spiel geplant ist, kann Kindern eine abwechslungsreiche, anregende Lernerfahrung bieten. Nicht zuletzt kann er ein inspirierendes Hilfsmittel für Lehrer sein, das im Rahmen des Lehrplans aktive Lernerfahrungen bietet.